Der Europäische Aal (Anguilla anguilla) ist ein schlangenförmiger Fisch mit langem, glattem Körper und durchgehendem Flossensaum. Er ist nachtaktiv, lebt versteckt am Gewässergrund und legt zur Fortpflanzung eine weite Wanderung bis in den Atlantik zurück. Der Bestand ist stark gefährdet.
Der Aal lebt in Flüssen, Seen und Küstengewässern und hält sich tagsüber versteckt unter Steinen, Wurzeln oder im Schlamm. Nachts geht er auf Nahrungssuche. Er ist äußerst anpassungsfähig und kann auch kurze Strecken über feuchtes Land zurücklegen.
Der Aal ist nachtaktiv und frisst Würmer, Insektenlarven, Krebstiere, kleine Fische und Fischlaich. Er findet seine Beute vor allem über den ausgeprägten Geruchssinn.
Aale erreichen häufig 50 bis 80 cm, große Weibchen über einen Meter. Sie können sehr alt werden – im Süßwasser oft 10 bis 20 Jahre, bevor sie zur Fortpflanzung abwandern.
Der Aal pflanzt sich nur einmal im Leben fort und wandert dafür tausende Kilometer bis in die Sargassosee im Atlantik. Sein Lebenszyklus ist bis heute nicht vollständig erforscht.
Der Bestand ist stark zurückgegangen, unter anderem durch Lebensraumverlust, Wanderhindernisse und weitere Faktoren. Deshalb ist der Aal besonders geschützt.
Aal ist streng reguliert, teils mit Fangverboten. Details auf unserer Seite zu den Schonzeiten und Mindestmaßen des Aals.
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