Der Hecht (Esox lucius) ist ein heimischer Raubfisch mit langgestrecktem Körper, entenschnabelartigem Maul und charakteristischer Tarnzeichnung. Er lebt in Seen und langsam fließenden Gewässern und jagt aus dem Hinterhalt. Hechte können über einen Meter lang werden.
Der Hecht ist an mehreren Merkmalen eindeutig zu erkennen:
Diese Kombination unterscheidet ihn klar von anderen Raubfischen wie Zander oder Wels.
Der Hecht bevorzugt stehende und langsam fließende Gewässer mit Pflanzenbewuchs und Strukturen wie Totholz oder Schilfkanten. Dort lauert er getarnt auf Beute. Junge Hechte halten sich oft im Flachwasser auf, große Exemplare auch in tieferen Bereichen.
Der Hecht ist ein Raubfisch, der hauptsächlich andere Fische frisst. Er jagt aus dem Hinterhalt mit blitzschnellen Attacken. Auf dem Speiseplan stehen je nach Größe auch Frösche, kleine Wasservögel oder Krebse.
Hechte erreichen häufig 50 bis 90 cm, große Exemplare über einen Meter. Weibchen werden größer als Männchen. Das Höchstalter liegt bei etwa 15 Jahren oder mehr.
Der Hecht hat ein breites, flaches Entenschnabel-Maul und ein Tarnmuster aus Flecken. Der Zander ist schlanker, hat zwei getrennte Rückenflossen und markante Eckzähne.
Nein. Hechte können zwar kräftig zubeißen, sind für Menschen aber ungefährlich. Beim Abhaken ist wegen der scharfen Zähne dennoch Vorsicht geboten.
Die Schonzeit liegt je nach Bundesland etwa zwischen Februar und April. Details findest du auf unserer Seite zu den Schonzeiten und Mindestmaßen des Hechts.
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