Der Europäische Wels (Silurus glanis), auch Waller genannt, ist der größte heimische Süßwasserfisch. Er hat einen breiten, abgeflachten Kopf, ein riesiges Maul mit langen Barteln und einen schuppenlosen, glatten Körper. Welse sind nachtaktive Räuber und können über zwei Meter lang werden.
Wie erkenne ich einen Wels?
- Breiter, abgeflachter Kopf mit sehr großem Maul
- Sechs Barteln: zwei lange am Oberkiefer, vier kürzere am Unterkiefer
- Schuppenloser, glatter Körper, dunkel marmoriert
- Sehr lange Afterflosse, die bis zur Schwanzflosse reicht
Lebensraum: Wo lebt der Wels?
Der Wels bevorzugt warme, tiefere Gewässer mit Verstecken wie Unterständen, Totholz oder Gumpen. Tagsüber ruht er versteckt, nachts geht er auf Beutezug. Er kommt in großen Flüssen, Seen und Talsperren vor.
Was frisst der Wels?
Der Wels ist ein Raubfisch und frisst vor allem Fische, aber auch Krebse, Frösche und gelegentlich Wasservögel. Mit seinen Barteln ortet er Beute auch im Dunkeln und in trübem Wasser.
Wie groß und alt wird ein Wels?
Welse erreichen häufig über einen Meter, kapitale Exemplare über zwei Meter und mehrere Zentner. Sie wachsen langsam und können mehrere Jahrzehnte alt werden.
Häufige Fragen zum Wels (FAQ)
Ist der Wels für Menschen gefährlich?
Nein. Trotz seiner Größe ist der Wels für Menschen ungefährlich. Geschichten über „Menschen jagende„ Welse gehören ins Reich der Legenden.
Wie erkenne ich einen Wels sicher?
Am breiten Kopf, den sechs Barteln, der schuppenlosen Haut und der sehr langen Afterflosse. Mit keinem anderen heimischen Fisch zu verwechseln.
Welche Regeln gelten beim Welsangeln?
Die Regeln sind regional unterschiedlich. Details auf unserer Seite zu den Schonzeiten und Mindestmaßen des Welses.
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